Wissenschaft und Forschung

Red Hot Chili Protons

Die NASA berichtet aktuell über eine erstaunliche Möglichkeit der Ernergiegewinnung. Am besten gefällt mir der Vergleich mit einem beliebten Nahrungsmittel:

According to Zawodny, nuclei presented with sluggish neutrons slurp them up like a hungry Texan with a bowl of firehouse chili. But like many a chili consumer, the nuclei can find that their indulgence makes them, shall we say, unstable. And while I am too polite to continue the chili metaphor past this point, the nuclei do find that emissions relieve their distress.

Es geht im Groben darum, dass mit Hilfe der Schwachen Wechselwirkung Energie gewonnen werden kann, ohne dass Kerne gespalten oder fusioniert werden müssten. Und nebenbei könnte diese Technik, wenn sie denn mal beherrscht würde, eine Chance bieten, kohlenstoffhaltiges Material durch Umwandlung in Stickstoff abzubauen. Dabei oszillieren die Elektronen eines Metalls so, dass sie mit den Protonen von ionisiertem Wasserstoff verschmelzen können. Damit bilden sie ein Neutron, welches sofort vom Atomkern des Metalls aufgezogen wird. Dabei wird das Neutron wieder getrennt: Das Proton geht in den Kern über, welcher dadurch ein anderes Element wird (z.B. wird aus Nickel Kupfer), und ein Elektron wird ausgestoßen. Um den Druck abzubauen. Pffffffffffff.

DIe Hypothese hat etwas vom Stein der Weisen, aber auch von Louis de Funès. Nach unwissenschaftlichem Unfug lesen sich die beschriebenen Fakten jedoch nicht.1 So habe ich Physikexperimente am liebsten: mal eben die Wissenschaft auf den Kopf stellen.

Fußnoten:

  1. Ich bin allerdings alles andere als ein Physiker.[]

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