Während hierzulande der Pflegenotstand entweder ignoriert oder hyperventilierend ausgerufen wird, will Gesundheitsvernichter Rösler seinen Feldzug gegen das solidarische Sozialsystem fortsetzen. Die Japaner, die dem demografischem Wandel noch deutlicher ins Auge sehen als die Deutschen, haben deutlich pragmatischere Ideen: Fureai Kippu (auf deutsch etwa: Pflegebeziehungsgutschrift) steht für das Prinzip, dass jeder, der andere Menschen pflegt, damit einen Anspruch auf Pflege erwirbt, den er entweder nutzen kann, um später selbst gepflegt zu werden, oder ihn an andere Personen (z.B. die eigenen Eltern) abtritt. Man erwirbt also Anspruch auf Pflege durch Pflege, nicht durch investiertes Geld, und kann diesen sogar weitergeben.

Nur die Amis haben da etwas falsch verstanden. Nachdem sie vor Jahren schon Kapuzineräffchen für die Pflege ausbildeten, setzen sie jetzt auch noch pflegende Roboter ein. Die machen das, was man ihnen sagt, meckern nicht, und bekommen keine Berufskrankheiten. Gewisse taktile Probleme sollten niemanden kümmern, der viel Geld für Technologie hinlegt.

Wer das nicht glaubt, muss sich das Video ansehen:

Dieses Werk ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

0 Kommentare zu “Not my future

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.