Aufreger Netze und Systeme Politik und Gesellschaft

Quettingen darf nicht weiter zugebaut werden

Steinernes Facepalm

Laut Presseberichten will der Investor Gernot Paeschke nun auch östlich seines Prestigeprojektes in der Neuen Bahnstadt Opladen bauen. Die Pläne, östlich der Neuen Bahnstadt Opladen Gartengelände in eine neue Siedlung umzuwandeln, lehne ich ab.

Noch mehr Verkehr für Quettingen braucht niemand, aber der zwei Mal tägliche Stau, der sich durch Quettingen zieht, reicht wohl nicht aus. Der für den Umbau der Kreuzung Quettingen Straße/Feldstraße ursprünglich favorisierte Kreisverkehr wurde nicht umgesetzt, weil ein Gutachten den Verkehr aus der Richtung Lützenkirchener Straße kleinrechnete. Dabei wurde der über die Torstraße abfließende Verkehr ebenso wenig mitkalkuliert wie das nun auf Wunsch des Ratsbündnisses CDU, Grüne und Opladen Plus zur Debatte stehende neue Wohngebiet. Dieses würde dafür sorgen, dass der Verkehr zuverlässig auch auf der Feldstraße zum Erliegen kommt. Ebenso wenig ist einzusehen, warum im bereits umfassend zugebauten Quettingen weitere Naturflächen geopfert werden sollen. Es steht zu befürchten, dass als nächstes die Gärten zwischen Quettinger Feld und Kolberger Straße Begehrlichkeiten wecken.

Doch nicht nur aus verkehrs- und umweltpolitischen Gründen sollte das Projekt gestoppt werden: Die publik gewordenen Methoden, mit denen Paeschke den Eigentümern droht, sollten Grund genug für die Stadtverwaltung sein, die Zusammenarbeit mit Paeschke zu hinterfragen. Bezeichnend ist zudem, dass erneut ausgerechnet die Grünen verweigern, sich für Naturschutz einzusetzen.

Die Piratenpartei Leverkusen setzt sich übrigens für den Erhalt innerstädtischer Freiflächen im Sinne einer Grünen Stadt ein.

0 Kommentare zu “Quettingen darf nicht weiter zugebaut werden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.