Lesebefehl: GEZ will Geld von Obdachlosen | Telepolis
Ein Bremer musste 340,60 Euro für die Zeit nachzahlen, in der er auf der Straße lebte.

Als wäre schon die Forderung von GEZ-Gebühren von Wohnungslosen nicht absurd genug, geht der weitere Verlauf der Geschichte sogar noch tiefer in die Lachhaftigkeit: Die Bescheinigung der Wohnungslosigkeit reicht der GEZ nicht, auf die Forderung von Gebühren zu bestehen, weil ein Beleg fehlt, den Wohnungslose nicht bekommen können.

Man will eigentlich darauf nur noch mit der Notschlachtung der GEZ-Typen wegen dramatischer Atemluftverschwendung reagieren.

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7 Kommentare zu “GEZ noch?

  1. Ist das nur eine von wenigen Rosinen oder sieht so das Tagwerk der GEZ aus?

  2. Keine Ahnung. Normalerweise bekommen die Wegelagerer der GEZ die Daten ja von den Einwohnermeldeämtern. Nur konsequent, dass Leute, die sich der Gebührenpflicht entziehen, weil sie keine Adresse haben, mit aller Härte verfolgt werden.

  3. Genau, was bilden die sich ein? Ich finde, gerade Obdachlose müssten sich zwangsmelden. Nee, ich hatte von ähnlichen Sachen (Verstorbenen, Haustieren) gehört und fragte m/dich, ob das bei denen so die Regel ist ;).

  4. Man könnte den Spieß natürlich auch umdrehen. Jeder Obdachlose bekommt einen solarbetriebenen Mini-Flat-Fernseher zum Mitführen geschenkt. Dann könnte es die Regel bleiben. 😉

  5. Da sollte man gleich eine LQFB-Initiative starten oder ;)?

  6. Könnte man. Ich jedoch noch nicht, warte ja noch auf den Bescheid.

  7. Ich weiß, hatte aus Deinem Blogeintrag herauslesen können, dass Du jetzt offenbar Mitglied wirst/geworden bist ;). Ich bin es noch nicht, aber starker Sympathisant und Unterstützer hier in Stralsund.

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