Altlasten Aufreger

„Sympathischer“ Service

So sympathisch, wie die Website des Alt Manfort behauptet, ist der Service keineswegs immer. So erfährt man gelegentlich die nicht unwichtige Information, dass beim Mieten einer Kegelbahn zur Mietgebühr ein Mindestverzehr der Gäste von 10 EURO fällig wird, erst bei genervten Bestellungen der nicht wirklich freundlichen Kellnerin. Bei den bestellten Cocktails war zwischem der alkoholhaltigen und alkoholfreien Pina Colada kein geschmacklicher Unterschied auszumachen, womit man sich fragen muss, ob das nicht Verarsche war. Nun, für 4 EURO darf man wohl nicht viel erwarten. Einem Gast wurde die bereits halb verspeiste Zwiebelsuppe unter dem Mund weggerissen, weil sie „nicht mehr warm“ sei. Weitere Erklärungen folgten auch dann nicht, als wenig später eine deutlich heißere Suppenschüssel gebracht wurde. Das Unwohlsein gab’s umsonst dabei, denn wer weiß schon, warum die Suppe wirklich so schnell entfernt werden musste. Zudem wartete die „charmante“ Kellnerin lange genug mit der Lieferung des bestellten Salats, damit die gar nicht gebuchte dritte Stunde auf der Kegelbahn knapp angebrochen werden musste, so dass auch diese in Rechnung gestellt werden musste Für soviel Servicebewusstsein gab’s dann leider keinen Cent Trinkgeld.

PS: Dieser Text wurde ursprünglich bei Google Sidewiki zur Website der Leverkusener Gaststätte „Alt Manfort“ veröffentlicht, aber im Dezember ’11 wird Sidewiki eingestellt. Lustigerweise fast genau zwei Jahre nach Erstveröffentlichung habe ich den Text heim ins Blog geholt. 2011-11-07

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