{"id":4890,"date":"2020-07-16T20:49:00","date_gmt":"2020-07-16T18:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/?p=4890"},"modified":"2022-04-01T13:10:32","modified_gmt":"2022-04-01T11:10:32","slug":"antwort-zur-anfrage-zu-den-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-leverkusener-kindertagesbetreuung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/2020\/07\/16\/antwort-zur-anfrage-zu-den-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-leverkusener-kindertagesbetreuung\/","title":{"rendered":"Antwort zur Anfrage zu den Auswirkungen von Covid-19 auf die Leverkusener Kindertagesbetreuung"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Ich dokumentiere die Antwort der Stadt auf die <a href=\"https:\/\/stadtelternratleverkusenblog.wordpress.com\/2020\/05\/29\/anfrage-des-stadtelternrates-zu-den-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-leverkusener-kindertagesbetreuung\/\">Anfrage zu den Auswirkungen von Covid-19 auf die Leverkusener Tagesbetreuung<\/a> von <a href=\"https:\/\/stadtelternratleverkusenblog.wordpress.com\/tag\/simona-ruch\">Simona Ruch<\/a>, der Vertreterin des Stadtelternrats im Kinder- und Jugendhilfeausschuss, die in der&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.leverkusen.de\/rathaus-service\/downloads\/rathaus\/zdA_Rat\/z.d.A._Rat_Nr._5_vom_03.07.2020.pdf\">z.d.A. Rat Nr. 5<\/a> beantwortet wurde.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stellungnahme:<\/strong><br><a><\/a><strong>Zu 1.:<\/strong><br>St\u00e4dtische Kindertageseinrichtungen:<br>In den Wochen der Notbetreuung standen in den St\u00e4dt. Kitas rd. 87 % der Erzieherinnen und Erzieher zur Verf\u00fcgung.<br>Mit dem Start des eingeschr\u00e4nkten Regelbetriebes ab 08.06.2020 stehen nunmehr rd.92 % aller Erzieherinnen und Erzieher f\u00fcr einen entsprechenden Einsatz zur Verf\u00fcgung.<br>Einrichtungsscharf betrachtet schwankt der Prozentsatz allerdings sowohl nach unten als auch nach oben, da die 41 St\u00e4dt. Kindertageseinrichtungen jeweils mit einer unterschiedlichen Anzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Risikogruppen betroffen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Antworten der freien Tr\u00e4ger:<br>Der prozentuale Anteil der eingesetzten Fachkr\u00e4fte schwankte stark. Bei einer Einrichtung waren 30-40% im Einsatz, bei einer weiteren 40% der Fachkr\u00e4fte und 60% der Erg\u00e4nzungskr\u00e4fte. Ein Tr\u00e4ger meldet zur\u00fcck, dass 60% der Fachkr\u00e4fte im Einsatz waren. Die weiteren Anteile verteilten sich wie folgt: 1 Tr\u00e4ger 80%, ein Tr\u00e4ger 85%, ein Tr\u00e4ger 90%, 2 Tr\u00e4ger 100%.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 2.:<\/strong><br>Mit der mehr als ausf\u00fchrlichen und auch umfangreichen Handreichung des Landes NRW wurden den Kindertageseinrichtungen umfassende Vorgaben zur Umsetzung sowohl f\u00fcr die p\u00e4dagogische Arbeit als auch zu den umfassenden Hygienema\u00dfnahmen an die Hand gegeben. Dem Fachbereich Kinder und Jugend war allerdings grunds\u00e4tzlich daran gelegen, dass in allen st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen zum 08.06.2020 die erforderlichen Personalst\u00e4rken zu ihren Gruppensettings mit den reduzierten Stundenumf\u00e4ngen zur Verf\u00fcgung standen, um eine \u00dcberlastung der Gesamtsituation in allen 41 st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen auszuschlie\u00dfen. Dazu wurden, auch zur Sicherheit und zur Unterst\u00fctzung der in den Einrichtungen besch\u00e4ftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, pragmatische und einheitliche L\u00f6sungen, insbesondere zu den \u00d6ffnungszeiten, vorgegeben. Demnach wurden die grunds\u00e4tzlichen Regel\u00f6ffnungszeiten ab morgens 7.30 Uhr an 5 Tagen in der Woche herangezogen, somit bei 25 Std.\/Woche bis 12.30 Uhr und bei 35 Std.\/Woche bis 14.30 Uhr.<br>Auf weitergehende Vorgaben wurde seitens des Fachbereichs Kinder und Jugend, mit Blick auf die umfassende Handreichung des Landes, verzichtet.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 3.:<\/strong><br>St\u00e4dtische Kindertageseinrichtungen:<br>Besondere H\u00e4rtef\u00e4lle im Sinne von \u00a7 2 Absatz 6 CoronaBetrVO sind solche Einzelf\u00e4lle, in denen durch die Einschr\u00e4nkungen des Regelbetriebes eine besondere H\u00e4rte f\u00fcr Eltern oder Kinder entsteht, die sich durch au\u00dfergew\u00f6hnliche, schwerwiegende und atypische Umst\u00e4nde objektiv von den durch die Einschr\u00e4nkungen des Betreuungsangebotes allgemein entstehenden H\u00e4rten abhebt. Die Entscheidung obliegt ausschlie\u00dflich dem Jugendamt.<br>Die Entscheidung, ob ein H\u00e4rtefall vorliegt, wird im Rahmen einer Einzelfallbetrachtung getroffen. Es handelt sich hierbei um eine Ausnahmeregelung, die in Abstimmung mit dem MKFFI durchaus eng ausgelegt werden sollte. Auf dieser Grundlage wird es nicht m\u00f6glich sein, allen Alleinerziehenden oder Kindern von Eltern in kritischer Infrastruktur einen h\u00f6heren Betreuungsumfang zu erm\u00f6glichen.<br>Folgende exemplarische Konstellationen sind als potentielle H\u00e4rtef\u00e4lle zu beschreiben: Drohender Verlust des Arbeitsplatzes bei Nichteinhalten der Arbeitszeiten und entsprechender Bescheinigung des Arbeitgebers; Tod oder schwere Erkrankung eines nahen Familienangeh\u00f6rigen sowie sonstige vergleichbare Notf\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p>Antworten der freien Tr\u00e4ger:<br>Hier gab es eine breite Palette an Antworten: Die KiTa gibt nach vorheriger individueller Absprache mit den Eltern die Betreuungszeiten vor. Es gab keine H\u00e4rtef\u00e4lle (3 Einrichtungen\/Tr\u00e4ger), vorher individuelle Abfrage bei den Eltern. Die Eltern kommen mit den reduzierten \u00d6ffnungszeiten klar. Falls erforderlich, sollen \u00d6ffnungszeiten in Absprache mit dem \u00f6ffentlichen Tr\u00e4ger und dem LVR erweitert werden.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 4.:<\/strong><br>St\u00e4dtische Kindertageseinrichtungen:<br>Es wird auf die Antwort zu&nbsp;<a href=\"https:\/\/stadtelternratleverkusenblog.wordpress.com\/2020\/07\/16\/antwort-der-zu-unserer-anfrage-zu-den-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-leverkusener-kindertagesbetreuung\/#Hygienevorgaben\">2.<\/a>&nbsp;verwiesen.<br>In dieser besonderen Situation stehen die Tr\u00e4gerverantwortung und die F\u00fcrsorge gegen\u00fcber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vordergrund, insofern wurde keiner der jeweiligen Elternbeir\u00e4te zur Festlegung der Zeitkorridore eingebunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Antworten der freien Tr\u00e4ger:<br>Bis auf einen Tr\u00e4ger melden alle Tr\u00e4ger\/Einrichtungen zur\u00fcck, dass sie per Mail, schriftlich oder telefonisch mindestens mit den Vorsitzenden im Austausch waren. Vor allem wegen der Betreuungszeiten wurde eine Abfrage bei den Eltern durchgef\u00fchrt, in die die Elternbeir\u00e4te eingebunden waren.<br>Ein Tr\u00e4ger hat r\u00fcckgemeldet, dass wegen der Komplexit\u00e4t der L\u00f6sungsfindung beim Personaleinsatz f\u00fcr mehrere Einrichtungen die Elternbeir\u00e4te nicht einbezogen wurden. Der Tr\u00e4ger musste den eingeschr\u00e4nkten Betrieb mit enger Personaldecke sicherstellen. Individuelle L\u00f6sungen waren dabei nicht m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu 5.:<\/strong><br>Bei der Festlegung der f\u00fcr den eingeschr\u00e4nkten Regelbetrieb vorgesehenen Gruppensettings mussten die Kolleginnen und Kollegen in den st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen von Beginn an alle Kinder ber\u00fccksichtigen, unabh\u00e4ngig davon, ob bzw. ab wann diese dann auch tats\u00e4chlich das Angebot wahrnehmen. Die Perspektive, dass zum 1. August 2020 Kinder neu aufgenommen werden, musste bei den Planungen ebenfalls ber\u00fccksichtigt werden. So soll sichergestellt werden, dass im Falle sukzessiv steigender Betreuungen keine Neustrukturierungen erforderlich sind.<br>Betreuungsbedarfe der Eltern, z. B. aufgrund von Berufst\u00e4tigkeit, k\u00f6nnen dadurch ggf. noch nicht vollumf\u00e4nglich erf\u00fcllt werden. Leider verh\u00e4lt es sich so, dass sich die zu beachtenden Ma\u00dfgaben des Infektionsschutzes nicht vollst\u00e4ndig mit den Bedarfen und W\u00fcnsche der Eltern an die Betreuungsangebote vereinbaren lassen. Auch in diesem Fall ist die Tr\u00e4gerverantwortung und die F\u00fcrsorge gegen\u00fcber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kitas h\u00f6her zu bewerten.<br>Vor diesem Hintergrund wurde keine Bedarfsabfrage zur Bildung von Betreuungskorridoren und Gruppensettings bei den Eltern in den St\u00e4dt. Kitas durchgef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 6.:<\/strong><br>Wie bereits zu&nbsp;<a href=\"https:\/\/stadtelternratleverkusenblog.wordpress.com\/2020\/07\/16\/antwort-der-zu-unserer-anfrage-zu-den-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-leverkusener-kindertagesbetreuung\/#Hygienevorgaben\">2.<\/a>&nbsp;ausgef\u00fchrt, wurden zur Sicherheit und zur Unterst\u00fctzung der in den Einrichtungen besch\u00e4ftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pragmatische und einheitliche L\u00f6sungen, insbesondere zu den \u00d6ffnungszeiten, vorgegeben. Demnach wurden die grunds\u00e4tzlichen Regel\u00f6ffnungszeiten ab morgens 7.30 Uhr an 5 Tagen in der Woche herangezogen, somit bei 25 Std.\/Woche bis 12.30 Uhr und bei 35 Std.\/Woche bis 14.30 Uhr.<br>Eine Umverteilung der zur Verf\u00fcgung stehenden und somit reduzierten Betreuungsstunden auf eine 4-Tage-Woche kann nicht f\u00fcr einen Einzelfall bzw. f\u00fcr ein einzelnes Gruppensetting festgelegt, sondern muss f\u00fcr die gesamte jeweilig betroffene Einrichtung umgesetzt werden.<br>H\u00f6here Betreuungsumf\u00e4nge f\u00fcr die jeweilige Einrichtung (ebenfalls nicht Kind bezogen) k\u00f6nnen nur in Abstimmung mit dem Landesjugendamt als Aufsichtsbeh\u00f6rde angeboten werden. Dazu ist jedoch gegen\u00fcber dem Landesjugendamt darzustellen, wie die einzelnen Gruppensettings personell besetzt sind und wie ggf. akute personelle Ausf\u00e4lle aufgefangen werden k\u00f6nnen. Es steht den Eltern selbstverst\u00e4ndlich frei, Ihr\/e Kind\/er nur an vier oder gar drei Tagen in die jeweilige Einrichtung zu bringen. Dies hat jedoch keine finanziellen Vorteile f\u00fcr die Eltern, mit Ausnahme der bereits von der Landesregierung NRW ausgesprochenen Beitragserlasse f\u00fcr die Monate April und Mai in voller H\u00f6he und f\u00fcr Juni und Juli jeweils die h\u00e4lftigen regul\u00e4ren Beitr\u00e4ge.<br><em>(Redaktionelle Anmerkung: Der in der Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses eingebrachte&nbsp;<a href=\"http:\/\/ris.leverkusen.de\/vo0050.asp?__kvonr=7175\">Antrag der CDU-Fraktion Leverkusen vom 03.06.2020, modifizierte Fassung vom 09.06.2020, Nr. 2020\/3645<\/a>, die Stadt Leverkusen m\u00f6ge auch die verbleibenden 50 % der Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Monate Juni und Juli 2020 \u00fcbernehmen, wurde inzwischen in der Ratssitzung am 25.06.2020 beschlossen. Allerdings mit dem Vorbehalt, dass damit nicht die 50-prozentige Erstattung des Landes NRW zu dem vom Land NRW ausgesprochenen h\u00e4lftigen Beitragserlass gef\u00e4hrdet ist. Die Kl\u00e4rung mit dem Land steht noch aus. Es wird entsprechend berichtet.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 7.:<\/strong><br>St\u00e4dtische Kindertageseinrichtungen:<br>Alle in den St\u00e4dt. Kitas fest eingesetzten Therapeutinnen und Therapeuten f\u00fcr Logop\u00e4die, Motop\u00e4die etc. und die erforderlichen Integrations-\/Einzelfallhelfer f\u00fcr Kinder mit Behinderung sind bereits seit dem 14.05.2020 wieder im Einsatz, sofern sie nicht der Risikogruppe angeh\u00f6ren. Die Sprachf\u00f6rderung in den st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen erfolgt alltagsintegriert, so dass diese zu jedem Zeitpunkt, auch bereits w\u00e4hrend der Notbetreuung, gew\u00e4hrleistet war. Externe F\u00f6rderangebote, sofern vorhanden, sind mit Blick auf die umfassenden durchzuf\u00fchrenden Hygiene-, Reinigungs- und Desinfektionsma\u00dfnahmen zun\u00e4chst einmal zur\u00fcckgestellt. Allerdings laufen dazu derzeit bereits die ersten Kontaktaufnahmen, zu denen nun im Einzelfall eine Abstimmung mit der jeweiligen Kita-Leitung hinsichtlich einer m\u00f6glichen Umsetzbarkeit stattfindet.<\/p>\n\n\n\n<p>Antworten der freien Tr\u00e4ger:<br>Der gr\u00f6\u00dfte Teil der Tr\u00e4ger meldete zur\u00fcck, dass kein externes Personal im Einsatz sei. Integrationshelfer wurden aber wieder eingesetzt. Bei einem Tr\u00e4ger erfolgte der Einsatz wie vor dem Shutdown. Generell meldeten die Tr\u00e4ger zur\u00fcck, dass sie wenige Kinder mit F\u00f6rderbedarf in den Einrichtungen betreuen.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 8.:<\/strong><br>St\u00e4dtische Kindertageseinrichtungen:<br>Bei einer Abholzeit von 12.30 Uhr wird in den st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen kein Mittagessen vorgehalten. Ausnahmen bilden die nach dem Bildungs- und Teilhabepaket anspruchsberechtigten Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p>Antworten der freien Tr\u00e4ger:<br>Drei Tr\u00e4ger meldeten zur\u00fcck, dass es ein Mittagessen auch bei Abholung um 12.30 Uhr gibt. Zwei Tr\u00e4ger meldeten zur\u00fcck, dass sie nur 35 Stunden betreuen und damit die Kinder ein Essen erhalten. Zwei Tr\u00e4ger meldeten zur\u00fcck, dass es bei Abholung um 12.30 Uhr kein Mittagessen gibt.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 9.:<\/strong><br>Die Raumkapazit\u00e4ten in den st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen sind unabh\u00e4ngig von den jeweiligen Konzeptionen so gestaltet, dass mit den nunmehr umzusetzenden Gruppensettings keine baulichen Einschr\u00e4nkungen einhergehen.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 10.:<\/strong><br>St\u00e4dtische Kindertageseinrichtungen:<br>Analog zu den Vorjahren hat f\u00fcr die st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen bereits zu Anfang des Jahres 2020 wieder eine entsprechende Abfrage zu einem Betreuungsbedarf in der Sommerschlie\u00dfzeit stattgefunden. Diese Abfrage wurde ereits wieder aktiviert, damit eine entsprechende Notbetreuung f\u00fcr die angemeldeten Bedarfe umgesetzt werden kann.<br>Die Organisation zum Standort, zur Personalbemessung und der Gruppensettings ist mit Blick auf ca. 73 Kinder inzwischen abgeschlossen. Parallel dazu hat eine entsprechende Abfrage bei den freien Tr\u00e4gern stattgefunden. Im Ergebnis wurden seitens der Tr\u00e4ger keine Bedarfe von Eltern zur\u00fcckgemeldet, die nicht von den Tr\u00e4gern selbst abgedeckt werden k\u00f6nnen. F\u00fcr alle Kinder, die zum 1. August 2020 schulpflichtig werden, findet in der Woche vom 03.08.2020 bis zum 07.08.2020 ein entsprechendes Betreuungsangebot im Jugendhaus Lindenhof statt. Auch hierzu hat eine Abfrage in allen Kindertageseinrichtungen in Leverkusen stattgefunden, um das Betreuungsangebot entsprechend planen und organisieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Antworten der freien Tr\u00e4ger:<br>Alle Tr\u00e4ger haben ihre Schlie\u00dfzeiten mit den Eltern kommuniziert und die Bedarfe abgefragt. Bedarfsgerecht sind einzelne Einrichtungen bei den Tr\u00e4gern ge\u00f6ffnet.<br>Dem \u00f6ffentlichen Tr\u00e4ger wurden keine Bedarfe von Eltern, die ihr Kind in einer Tageseinrichtung eines freien Tr\u00e4gers betreuen lassen, zur\u00fcckgemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 11.:<\/strong><br>Der vom Land NRW ausgesprochene h\u00e4lftige Beitragserlass f\u00fcr die Monate Juni und Juli 2020 wird grunds\u00e4tzlich umgesetzt. F\u00fcr den Monat Juni 2020 bedeutet dies f\u00fcr die Eltern, dass keine Zahlungen erforderlich sind, da die Stadt Leverkusen die Gelegenheit nutzt und die f\u00fcr M\u00e4rz 2020 zugesagte h\u00e4lftige Erstattung mit dem Monatsbeitrag Juni 2020 verrechnet.<br>Dies gilt sowohl f\u00fcr die Elternbeitr\u00e4ge Kita und Tagespflege als auch f\u00fcr die Essensgeldpauschalen f\u00fcr die t\u00e4gliche Warmverpflegung in den st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen. F\u00fcr den Monat Juli 2020 wird der h\u00e4lftige Beitrag f\u00fcr Kita und Tagespflege abgesetzt. Alle Eltern, deren Kinder ab Juli 2020 im Rahmen des eingeschr\u00e4nkten Regelbetriebes in den st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen an der t\u00e4glichen Mittagsversorgung teilnehmen, zahlen wieder die volle monatliche Essensgeldpauschale in H\u00f6he von 56,00 \u20ac.<\/p>\n\n\n\n<p><em>(Redaktionelle Anmerkung: Der in der Sitzung des Kinder- und Jugendhilfeausschusses eingebrachte&nbsp;<a href=\"http:\/\/ris.leverkusen.de\/vo0050.asp?__kvonr=7175\">Antrag der CDU-Fraktion Leverkusen vom 03.06.2020, modifizierte Fassung vom 09.06.2020, Nr. 2020\/3645<\/a>, die Stadt Leverkusen m\u00f6ge auch die verbleibenden 50 % der Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Monate Juni und Juli 2020 \u00fcbernehmen, wurde inzwischen in der Ratssitzung am 25.06.2020 beschlossen. Allerdings mit dem Vorbehalt, dass damit nicht die 50-prozentige Erstattung des Landes NRW zu dem vom Land NRW ausgesprochenen h\u00e4lftigen Beitragserlass gef\u00e4hrdet ist. Die Kl\u00e4rung mit dem Land steht noch aus. Es wird entsprechend berichtet.)<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><a><\/a><strong>Zu 12.:<\/strong><br>St\u00e4dtische Kindertageseinrichtungen:<br>Siehe Ausf\u00fchrungen zu&nbsp;<a href=\"https:\/\/stadtelternratleverkusenblog.wordpress.com\/2020\/07\/16\/antwort-der-zu-unserer-anfrage-zu-den-auswirkungen-von-covid-19-auf-die-leverkusener-kindertagesbetreuung\/#viertage\">6., zweiter Absatz.<\/a><br>Sollte eine der st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen die M\u00f6glichkeit sehen, das derzeitige Betreuungsangebot, unter Ber\u00fccksichtigung aller Vorgaben und unter Ausschluss einer \u00dcberlastung der Gesamtsituation, ver\u00e4ndern bzw. erh\u00f6hen zu k\u00f6nnen, wird dies vom Fachbereich Kinder und Jugend selbstverst\u00e4ndlich aufgegriffen, gepr\u00fcft und mit dem Landesjugendamt abgestimmt.<br>Der Fachbereich Kinder und Jugend ist im t\u00e4glichen Austausch mit den 41 st\u00e4dtischen Kindertageseinrichtungen und zum jetzigen Zeitpunkt muss davon ausgegangen werden, dass eine Ver\u00e4nderung der Betreuungszeiten bzw. gar Erh\u00f6hung der Betreuungszeiten jeweils f\u00fcr eine gesamte Einrichtung mit Blick auf die jeweilig vorhandenen personellen Ressourcen auszuschlie\u00dfen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Antworten der freien Tr\u00e4ger:<br>Die meisten Tr\u00e4ger haben r\u00fcckgemeldet, dass wegen der engen Personalsituation eine Erweiterung der eingeschr\u00e4nkten \u00d6ffnungszeiten unter den derzeitigen Vorgaben nicht m\u00f6glich ist. Ein Tr\u00e4ger meldete zur\u00fcck, dass der Kl\u00e4rungsprozess noch nicht abgeschlossen sei. F\u00fcr drei Tr\u00e4ger wurden, in Abstimmung mit dem Landesjugendamt, erweiterte \u00d6ffnungszeiten abgestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Kinder und Jugend<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Teilen mit:<\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich dokumentiere die Antwort der Stadt auf die Anfrage zu den Auswirkungen von Covid-19 auf die Leverkusener Tagesbetreuung von Simona Ruch, der Vertreterin&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4884,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bluesky_dont_syndicate":"","_bluesky_syndication_accounts":"","_bluesky_syndication_text":"","footnotes":""},"categories":[21,22,708],"tags":[725,678,514,579,485],"class_list":["post-4890","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-pflege-und-gesundheit","category-politik-und-gesellschaft","category-stadtelternrat","tag-anfrage","tag-coronabetrvo","tag-coronavirus","tag-kinder-und-jugendliche","tag-kindertagesstaette"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4890","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4890"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4890\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4884"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4890"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4890"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/sockenseite.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4890"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}} 